Kapstadt-Forum / Südafrika
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deutschsprachige community Strand (Aufenthalt und Berufliches)

Jan-Peter, Samstag, 12. November 2011, 08:53 (vor 2351 Tagen) @ andy81

» Hallo Jan Peter
»
» Sorry, aber ich verstehe den Satz nicht, was Du mehrere Monate versucht
» hast nur um rauszufinden, dass man aus D kommt>
»
» Vielleicht kurz zur Erläuterung. Ich kenne SA auch, war auch schon dort,
» länger, jetzt aber schon länger nicht mehr. Ich kenne auch dieses Forum ;)
» Ich weiß auch, dass es nicht einfach ist und ich kann nur wiederholen. Es
» geht nicht um einen dauerhaften "ich wünsch mir was" Aufenthalt, sondern
» ihr Verlobter wird "versetzt" und man überlegt eben, ob sie die 5-6 Monate
» eine Betätigung finden würde.
»
» Gruß

Moin,
zu den "Monaten":
Wie hier im Forum sicherlich schon zu oft erwähnt bin ich Mitglied von HOG - Cape Town. HOG = Harley Owners Group.
Man trifft sich regelmäßig, Beruf und Vermögen oder auch nicht ist wurscht.
Es geht um ein (Teures) Hobby, lachende Gesichter und schöne Erlebnisse. Wenn man keine gute Laune hat, wird man nicht dabei sein.
Dabei habe ich teilweise erst nach Monaten festgestellt, dass dieser oder jener "Mit-Biker" Deutsch sprechen kann. Aber wen interessiert das denn. Die Nationalität oder Sprache sind gerade in Südafrika kein Kriterium, um sich mit Menschen wohl zu fühlen, oder gar echte Freunde zu finden.

Nun meine Kritik, die ich versucht habe ironisch darzulegen.
Wenn dieses Mädel für einige Monate die Chance hat in Südafrika zu leben, dann sollte man das nutzen.
Ich finde es dämlich, wenn man dafür den deutschen Kulturkreis sucht, der ja wohl hinlänglich bekannt sein sollte.
Ist Jemand als Deutscher nach SA ausgewandert, dann ist für mich der Besuch des jährlichen Bazar an der DSK (Deutsche Schule Kapstadt), deutsches Brot, deutsche Wurst oder das Paulaner an der Waterfront einsehbar. Ich verstehe die Suche nach deutschen Büchern und Zeitschriften bei Naumann, aber verstehe auch, wenn man sich von deutschen Touristen fernhält.

Somerset West ist auch bei Südafrikanern als Hochburg der Deutschen bekannt. Für mich ist es völlig in Ordnung, wenn man seine Wurzeln pflegt, aber als Kurzbesucher ist es eine verpasste Chance den eigenen Horizont zu erweitern.

Ich würde versuchen die Sprachkenntnisse zu festigen, die Kulturen zu verstehen und damit einfach mal südafrikanisch leben. Die Möglichkeit ehrenamtlich zu helfen ergibt sich ganz alleine.
Vor Jahren war in diesem Forum ein junges Mädchen aktiv. Sie kam aus dem östlichen Teil von Berlin und hat sich mittels der Kontakte hier sehr schnell viele Kenntnisse von Kapstadt angeeignet, bevor der Cape Town Airport erreicht war.
Sie hat in Kapstadt studiert, in kürzester Zeit viele Freunde gefunden, in einem Montessori Kindergarten gearbeitet, Hilfsprojekte für kriminelle Straßenkinder betreut usw. - Hallo Dayana.
Sie hat das ganze südliche Afrika bereist und alles mit einem offenen Herzen und der Bereitschaft sich auf andere Menschen einzulassen.

Wir haben Verwandte, die schon 10 km vom eigenen Ort entfernt ein Gefühl haben, als wenn dort die Welt zu Ende ist. Diese Menschen sollte man dort lassen, wo das Wohlfühlen garantiert ist.
Wer nicht bereit ist Neues zu erleben, wer nicht sehr tolerant auf andere Kulturen zugeht, der wird auch mit Deutschen am Kap keine Freude haben.
Man sollte zu Hause bleiben.
Jan-Peter

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Zitat aus dem Buch "DON'T PANIC!": Developed countries are, simply put, boring. I'd never live in a country where there is more chance of you killing yourself than someone else killing you. Jonathan Hoch, Johannesburg


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