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deutschsprachige community Strand (Aufenthalt und Berufliches)

andy81, Samstag, 12. November 2011, 15:12 (vor 2292 Tagen) @ Jan-Peter

Hallo Jan Peter

jetzt versteh ich Dich. In beiden Punkten. In beiden Punkten gebe ich Dir Recht.

An dieser Stelle fiel mir dann das Missverstädniss auf. Die deutschsprachige Gemeinschaft sollte erst ein Anfang sein um überhaupt irgendwo anzufangen. Ähnlich dem Mädel aus Ost-Berlin.
Die Kritik trage ich voll, allerdings trifft sie auf meine Bekannte nicht zu, das war von mir vermutlich etwas zu kurz gegriffen.

Deine Worte - man sollte die Chance nutzen, anfangen - sind ähnlich meiner Argumentation. Wie gesagt, es ging mit dem Post um einen Anfang für ein Brainstorming, wie man diese Chance denn nun nutzen kann.

Strand ist dabei sicherlich nicht optimal, das hängt aber mit dem AG ihres Verlobten zusammen. Ansonsten kann ich vielleicht noch hinzufügen, dass wir beide gemeinsam 2005 auch die komplette Küste von Krüger bis CT gereist sind Sie war damals diejenige, die auf die lokalen Märkte statt in den Supermarkt gehen wollte ;)

Gruß und Danke

» » Hallo Jan Peter
» »
» » Sorry, aber ich verstehe den Satz nicht, was Du mehrere Monate versucht
» » hast nur um rauszufinden, dass man aus D kommt>
» »
» » Vielleicht kurz zur Erläuterung. Ich kenne SA auch, war auch schon
» dort,
» » länger, jetzt aber schon länger nicht mehr. Ich kenne auch dieses Forum
» ;)
» » Ich weiß auch, dass es nicht einfach ist und ich kann nur wiederholen.
» Es
» » geht nicht um einen dauerhaften "ich wünsch mir was" Aufenthalt,
» sondern
» » ihr Verlobter wird "versetzt" und man überlegt eben, ob sie die 5-6
» Monate
» » eine Betätigung finden würde.
» »
» » Gruß
»
» Moin,
» zu den "Monaten":
» Wie hier im Forum sicherlich schon zu oft erwähnt bin ich Mitglied von HOG
» - Cape Town. HOG = Harley Owners Group.
» Man trifft sich regelmäßig, Beruf und Vermögen oder auch nicht ist
» wurscht.
» Es geht um ein (Teures) Hobby, lachende Gesichter und schöne Erlebnisse.
» Wenn man keine gute Laune hat, wird man nicht dabei sein.
» Dabei habe ich teilweise erst nach Monaten festgestellt, dass dieser oder
» jener "Mit-Biker" Deutsch sprechen kann. Aber wen interessiert das denn.
» Die Nationalität oder Sprache sind gerade in Südafrika kein Kriterium, um
» sich mit Menschen wohl zu fühlen, oder gar echte Freunde zu finden.
»
» Nun meine Kritik, die ich versucht habe ironisch darzulegen.
» Wenn dieses Mädel für einige Monate die Chance hat in Südafrika zu leben,
» dann sollte man das nutzen.
» Ich finde es dämlich, wenn man dafür den deutschen Kulturkreis sucht, der
» ja wohl hinlänglich bekannt sein sollte.
» Ist Jemand als Deutscher nach SA ausgewandert, dann ist für mich der
» Besuch des jährlichen Bazar an der DSK (Deutsche Schule Kapstadt),
» deutsches Brot, deutsche Wurst oder das Paulaner an der Waterfront
» einsehbar. Ich verstehe die Suche nach deutschen Büchern und Zeitschriften
» bei Naumann, aber verstehe auch, wenn man sich von deutschen Touristen
» fernhält.
»
» Somerset West ist auch bei Südafrikanern als Hochburg der Deutschen
» bekannt. Für mich ist es völlig in Ordnung, wenn man seine Wurzeln pflegt,
» aber als Kurzbesucher ist es eine verpasste Chance den eigenen Horizont zu
» erweitern.
»
» Ich würde versuchen die Sprachkenntnisse zu festigen, die Kulturen zu
» verstehen und damit einfach mal südafrikanisch leben. Die Möglichkeit
» ehrenamtlich zu helfen ergibt sich ganz alleine.
» Vor Jahren war in diesem Forum ein junges Mädchen aktiv. Sie kam aus dem
» östlichen Teil von Berlin und hat sich mittels der Kontakte hier sehr
» schnell viele Kenntnisse von Kapstadt angeeignet, bevor der Cape Town
» Airport erreicht war.
» Sie hat in Kapstadt studiert, in kürzester Zeit viele Freunde gefunden, in
» einem Montessori Kindergarten gearbeitet, Hilfsprojekte für kriminelle
» Straßenkinder betreut usw. - Hallo Dayana.
» Sie hat das ganze südliche Afrika bereist und alles mit einem offenen
» Herzen und der Bereitschaft sich auf andere Menschen einzulassen.
»
» Wir haben Verwandte, die schon 10 km vom eigenen Ort entfernt ein Gefühl
» haben, als wenn dort die Welt zu Ende ist. Diese Menschen sollte man dort
» lassen, wo das Wohlfühlen garantiert ist.
» Wer nicht bereit ist Neues zu erleben, wer nicht sehr tolerant auf andere
» Kulturen zugeht, der wird auch mit Deutschen am Kap keine Freude haben.
» Man sollte zu Hause bleiben.
» Jan-Peter


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