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Kriminalität (Allgemein)

Battli @, Somerset West / RSA, Dienstag, 30. September 2014, 12:13 (vor 1238 Tagen) @ OlympusAnna

Hi OlympusAnna!
Deine Meinung in Ehren - ist aber reiner Bullshit. Betrachtet man Western Cape, besonders Cape Town und Suburbs, kann man folgendes feststellen:
Vor zwölf Jahren sprach in Kapstadt und Umgebung kaum jemand was anderes als Afrikaans und/oder Englisch. Heute ist alles von der Sprache isiXhosa beherrscht. Warum? – Weil der ANC jeweils vor den Wahlen Hunderttausende (!) aus ihren angestammten Wohn- und Arbeitsstätten in Eastern Cape nach Western Cape karrt und mehr schlecht als recht ansiedelt, um Stimmen zu generieren.
Die Armut ist importiert. Die Leute haben ihre Wurzeln verloren und verfallen zu grossen Teilen in Lethargie. Aber etwas muss man auch anfügen: Die zugezogenen Leute aus Eastern Cape sind eher arbeitswillig als die ansässigen Schwarzen und Farbigen, die sind durchwegs einfach faul. Auch da gibt es Ausnahmen, klar, aber die fallen eben nicht auf. Das Gefälle von „Arm“ und Reich“ ist von der herrschenden Partei (ANC) geschürt und konstruiert!
Auf der Tagesordnung der sich als beste Partei aller Zeiten brüstenden, steht zuoberst die Unregierbarmachung von Western Cape. Warst du schon mal an einer Kundgebung dabei – oder zufällig da hinein geraten? – Nun, da sind kaum Capetonians oder Leute von Western Cape-Ursprung dabei. Da sind oft gar bezahlte Element darunter, die den Mob steuern und die Lautstärke bestimmen. So ist es denn auch nicht Volkswille, wenn die Xenophobie mal wieder um sich greift. Aus Eifersucht, weil der Nachbar (er ist Indischen oder Somalischen Ursprungs) mit seinem Lebensmittelgeschäft (geöffnet von 06:00am bis 09:00pm) es zu einem gewissen Wohlstand gebracht hat. Sind diese Einkaufsmöglichkeiten mit einem von Aussen angezettelten Xenophobie-Angriff beseitigt, erwachen die Bewohner wieder und fragen sich, woher sie die Lebensmittel her bekommen können. Auch diese Unruhen wurden angezettelt, es sind nicht die dort Lebenden.
Was ist Armut? Verlust der Wurzeln beispielsweise. Hunger, keine Unterkunft. Diese Armut gibt es selten. Schon mal in Khayelitsha gewesen? Dort an der N2 wo „Villen“ auf und über den Hügel gebaut sind? Ach die armen Leute… Aber, die grössten Verschläge beherbergen ein Auto. Die Wohnstellen sind klein, aber man lebt ja eh im Freien. Die Hütten sind mit allem Komfort ausgestattet, teilweise sind sie gar vermietet an Dritte! Warum die Bewohner diese Art von Behausung allen anderen Möglichkeiten bevorzugen? – Man bezahlt keine Steuern, elektrische Energie ist umsonst, Wasser ist umsonst, Entsorgung ist umsonst…
Aus allen diesen Hütten könnte man mit etwas körperlichem Einsatz und Hirn, sehr wenig Geld und etwas Gemeinschaftssinn (ausserhalb der subkulturellen Saufereien) gute Wohnstätten machen. Doch nicht mal den Dreck vor der Tür sind die ach so armen Bewohner im Stande weg zu kehren – sie sind zu faul dazu.
Dies mein Kommentar, wer noch mehr wissen will, der kann sich gerne per PN melden. Ich öffne gerne geschlossenen Augen!
Cheers, Battli

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Cheers
Battli


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