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deutschsprachige community Strand (Aufenthalt und Berufliches)

andy81, Freitag, 11. November 2011, 21:11 (vor 2351 Tagen)

Hi

eine Freundin bzw. ihr Freund geht für ein paar Monate beruflich nach Strand. Er hätte gerne, dass sie mitkommt. Würde sie auch, sie war schon einmal in SA, aber sie hätte gern eine (unentgeltliche) Beschäftigung. Sehr kompetente Erzieherin. Ich suche hier keinen Job für sie sondern erinnere mich dunkel an ein von einem deutschen geführtes Restaurent in Stellenbosch oder Strand. Kennt ihr weitere Treffpunkte der deutschsprachigen Gemeinschaft>

DAnke im Voraus

Andy

deutschsprachige community Strand

Jan-Peter, Freitag, 11. November 2011, 22:14 (vor 2351 Tagen) @ andy81

» Hi
»
» eine Freundin bzw. ihr Freund geht für ein paar Monate beruflich nach
» Strand. Er hätte gerne, dass sie mitkommt. Würde sie auch, sie war schon
» einmal in SA, aber sie hätte gern eine (unentgeltliche) Beschäftigung.
» Sehr kompetente Erzieherin. Ich suche hier keinen Job für sie sondern
» erinnere mich dunkel an ein von einem deutschen geführtes Restaurent in
» Stellenbosch oder Strand. Kennt ihr weitere Treffpunkte der
» deutschsprachigen Gemeinschaft>
»
» DAnke im Voraus
»
» Andy

Moin Andy,
im Heimatdorf meiner Frau ist es die Freiwillige Feuerwehr und eine Schützengilde, die neben dem Sportverein eine deutschsprachige Gemeinschaft bilden.

Obwohl das im Norden Deutschlands ist, sollte es ausreichen Ihre Deutschkenntnisse zu verbessern.

Das war es doch wohl, was Du in Strand oder Stellenbosch gesucht hast! ;-)

Vergiss das dort. Ich habe mehrfach bei Menschen am Kap nur nach Monaten festgestellt, dass man ursprünglich aus D kommt.
Jan-Peter

PS Reist das Mädel vielleicht ans Kap, um Eisbein mit Sauerkraut zu essen. Könnte dabei weiter helfen.

--
Zitat aus dem Buch "DON'T PANIC!": Developed countries are, simply put, boring. I'd never live in a country where there is more chance of you killing yourself than someone else killing you. Jonathan Hoch, Johannesburg

deutschsprachige community Strand

andy81, Freitag, 11. November 2011, 22:24 (vor 2351 Tagen) @ Jan-Peter

Hallo Jan Peter

Sorry, aber ich verstehe den Satz nicht, was Du mehrere Monate versucht hast nur um rauszufinden, dass man aus D kommt>

Vielleicht kurz zur Erläuterung. Ich kenne SA auch, war auch schon dort, länger, jetzt aber schon länger nicht mehr. Ich kenne auch dieses Forum ;) Ich weiß auch, dass es nicht einfach ist und ich kann nur wiederholen. Es geht nicht um einen dauerhaften "ich wünsch mir was" Aufenthalt, sondern ihr Verlobter wird "versetzt" und man überlegt eben, ob sie die 5-6 Monate eine Betätigung finden würde.

Gruß

deutschsprachige community Strand

Jan-Peter, Samstag, 12. November 2011, 08:53 (vor 2351 Tagen) @ andy81

» Hallo Jan Peter
»
» Sorry, aber ich verstehe den Satz nicht, was Du mehrere Monate versucht
» hast nur um rauszufinden, dass man aus D kommt>
»
» Vielleicht kurz zur Erläuterung. Ich kenne SA auch, war auch schon dort,
» länger, jetzt aber schon länger nicht mehr. Ich kenne auch dieses Forum ;)
» Ich weiß auch, dass es nicht einfach ist und ich kann nur wiederholen. Es
» geht nicht um einen dauerhaften "ich wünsch mir was" Aufenthalt, sondern
» ihr Verlobter wird "versetzt" und man überlegt eben, ob sie die 5-6 Monate
» eine Betätigung finden würde.
»
» Gruß

Moin,
zu den "Monaten":
Wie hier im Forum sicherlich schon zu oft erwähnt bin ich Mitglied von HOG - Cape Town. HOG = Harley Owners Group.
Man trifft sich regelmäßig, Beruf und Vermögen oder auch nicht ist wurscht.
Es geht um ein (Teures) Hobby, lachende Gesichter und schöne Erlebnisse. Wenn man keine gute Laune hat, wird man nicht dabei sein.
Dabei habe ich teilweise erst nach Monaten festgestellt, dass dieser oder jener "Mit-Biker" Deutsch sprechen kann. Aber wen interessiert das denn. Die Nationalität oder Sprache sind gerade in Südafrika kein Kriterium, um sich mit Menschen wohl zu fühlen, oder gar echte Freunde zu finden.

Nun meine Kritik, die ich versucht habe ironisch darzulegen.
Wenn dieses Mädel für einige Monate die Chance hat in Südafrika zu leben, dann sollte man das nutzen.
Ich finde es dämlich, wenn man dafür den deutschen Kulturkreis sucht, der ja wohl hinlänglich bekannt sein sollte.
Ist Jemand als Deutscher nach SA ausgewandert, dann ist für mich der Besuch des jährlichen Bazar an der DSK (Deutsche Schule Kapstadt), deutsches Brot, deutsche Wurst oder das Paulaner an der Waterfront einsehbar. Ich verstehe die Suche nach deutschen Büchern und Zeitschriften bei Naumann, aber verstehe auch, wenn man sich von deutschen Touristen fernhält.

Somerset West ist auch bei Südafrikanern als Hochburg der Deutschen bekannt. Für mich ist es völlig in Ordnung, wenn man seine Wurzeln pflegt, aber als Kurzbesucher ist es eine verpasste Chance den eigenen Horizont zu erweitern.

Ich würde versuchen die Sprachkenntnisse zu festigen, die Kulturen zu verstehen und damit einfach mal südafrikanisch leben. Die Möglichkeit ehrenamtlich zu helfen ergibt sich ganz alleine.
Vor Jahren war in diesem Forum ein junges Mädchen aktiv. Sie kam aus dem östlichen Teil von Berlin und hat sich mittels der Kontakte hier sehr schnell viele Kenntnisse von Kapstadt angeeignet, bevor der Cape Town Airport erreicht war.
Sie hat in Kapstadt studiert, in kürzester Zeit viele Freunde gefunden, in einem Montessori Kindergarten gearbeitet, Hilfsprojekte für kriminelle Straßenkinder betreut usw. - Hallo Dayana.
Sie hat das ganze südliche Afrika bereist und alles mit einem offenen Herzen und der Bereitschaft sich auf andere Menschen einzulassen.

Wir haben Verwandte, die schon 10 km vom eigenen Ort entfernt ein Gefühl haben, als wenn dort die Welt zu Ende ist. Diese Menschen sollte man dort lassen, wo das Wohlfühlen garantiert ist.
Wer nicht bereit ist Neues zu erleben, wer nicht sehr tolerant auf andere Kulturen zugeht, der wird auch mit Deutschen am Kap keine Freude haben.
Man sollte zu Hause bleiben.
Jan-Peter

--
Zitat aus dem Buch "DON'T PANIC!": Developed countries are, simply put, boring. I'd never live in a country where there is more chance of you killing yourself than someone else killing you. Jonathan Hoch, Johannesburg

deutschsprachige community Strand

andy81, Samstag, 12. November 2011, 15:12 (vor 2350 Tagen) @ Jan-Peter

Hallo Jan Peter

jetzt versteh ich Dich. In beiden Punkten. In beiden Punkten gebe ich Dir Recht.

An dieser Stelle fiel mir dann das Missverstädniss auf. Die deutschsprachige Gemeinschaft sollte erst ein Anfang sein um überhaupt irgendwo anzufangen. Ähnlich dem Mädel aus Ost-Berlin.
Die Kritik trage ich voll, allerdings trifft sie auf meine Bekannte nicht zu, das war von mir vermutlich etwas zu kurz gegriffen.

Deine Worte - man sollte die Chance nutzen, anfangen - sind ähnlich meiner Argumentation. Wie gesagt, es ging mit dem Post um einen Anfang für ein Brainstorming, wie man diese Chance denn nun nutzen kann.

Strand ist dabei sicherlich nicht optimal, das hängt aber mit dem AG ihres Verlobten zusammen. Ansonsten kann ich vielleicht noch hinzufügen, dass wir beide gemeinsam 2005 auch die komplette Küste von Krüger bis CT gereist sind Sie war damals diejenige, die auf die lokalen Märkte statt in den Supermarkt gehen wollte ;)

Gruß und Danke

» » Hallo Jan Peter
» »
» » Sorry, aber ich verstehe den Satz nicht, was Du mehrere Monate versucht
» » hast nur um rauszufinden, dass man aus D kommt>
» »
» » Vielleicht kurz zur Erläuterung. Ich kenne SA auch, war auch schon
» dort,
» » länger, jetzt aber schon länger nicht mehr. Ich kenne auch dieses Forum
» ;)
» » Ich weiß auch, dass es nicht einfach ist und ich kann nur wiederholen.
» Es
» » geht nicht um einen dauerhaften "ich wünsch mir was" Aufenthalt,
» sondern
» » ihr Verlobter wird "versetzt" und man überlegt eben, ob sie die 5-6
» Monate
» » eine Betätigung finden würde.
» »
» » Gruß
»
» Moin,
» zu den "Monaten":
» Wie hier im Forum sicherlich schon zu oft erwähnt bin ich Mitglied von HOG
» - Cape Town. HOG = Harley Owners Group.
» Man trifft sich regelmäßig, Beruf und Vermögen oder auch nicht ist
» wurscht.
» Es geht um ein (Teures) Hobby, lachende Gesichter und schöne Erlebnisse.
» Wenn man keine gute Laune hat, wird man nicht dabei sein.
» Dabei habe ich teilweise erst nach Monaten festgestellt, dass dieser oder
» jener "Mit-Biker" Deutsch sprechen kann. Aber wen interessiert das denn.
» Die Nationalität oder Sprache sind gerade in Südafrika kein Kriterium, um
» sich mit Menschen wohl zu fühlen, oder gar echte Freunde zu finden.
»
» Nun meine Kritik, die ich versucht habe ironisch darzulegen.
» Wenn dieses Mädel für einige Monate die Chance hat in Südafrika zu leben,
» dann sollte man das nutzen.
» Ich finde es dämlich, wenn man dafür den deutschen Kulturkreis sucht, der
» ja wohl hinlänglich bekannt sein sollte.
» Ist Jemand als Deutscher nach SA ausgewandert, dann ist für mich der
» Besuch des jährlichen Bazar an der DSK (Deutsche Schule Kapstadt),
» deutsches Brot, deutsche Wurst oder das Paulaner an der Waterfront
» einsehbar. Ich verstehe die Suche nach deutschen Büchern und Zeitschriften
» bei Naumann, aber verstehe auch, wenn man sich von deutschen Touristen
» fernhält.
»
» Somerset West ist auch bei Südafrikanern als Hochburg der Deutschen
» bekannt. Für mich ist es völlig in Ordnung, wenn man seine Wurzeln pflegt,
» aber als Kurzbesucher ist es eine verpasste Chance den eigenen Horizont zu
» erweitern.
»
» Ich würde versuchen die Sprachkenntnisse zu festigen, die Kulturen zu
» verstehen und damit einfach mal südafrikanisch leben. Die Möglichkeit
» ehrenamtlich zu helfen ergibt sich ganz alleine.
» Vor Jahren war in diesem Forum ein junges Mädchen aktiv. Sie kam aus dem
» östlichen Teil von Berlin und hat sich mittels der Kontakte hier sehr
» schnell viele Kenntnisse von Kapstadt angeeignet, bevor der Cape Town
» Airport erreicht war.
» Sie hat in Kapstadt studiert, in kürzester Zeit viele Freunde gefunden, in
» einem Montessori Kindergarten gearbeitet, Hilfsprojekte für kriminelle
» Straßenkinder betreut usw. - Hallo Dayana.
» Sie hat das ganze südliche Afrika bereist und alles mit einem offenen
» Herzen und der Bereitschaft sich auf andere Menschen einzulassen.
»
» Wir haben Verwandte, die schon 10 km vom eigenen Ort entfernt ein Gefühl
» haben, als wenn dort die Welt zu Ende ist. Diese Menschen sollte man dort
» lassen, wo das Wohlfühlen garantiert ist.
» Wer nicht bereit ist Neues zu erleben, wer nicht sehr tolerant auf andere
» Kulturen zugeht, der wird auch mit Deutschen am Kap keine Freude haben.
» Man sollte zu Hause bleiben.
» Jan-Peter

deutschsprachige community Strand

Intensivdeutscher, Samstag, 12. November 2011, 16:49 (vor 2350 Tagen) @ andy81

Gott schütze uns
vor Feuer und Pest
und den Deutschen
in Somerset West.

deutschsprachige community Strand

Jan-Peter, Samstag, 12. November 2011, 16:54 (vor 2350 Tagen) @ andy81

Moin,
alles gut.

Als Verlobte ist das Alter irgendwo zwischen 20 und 35 >

Neben den Mitarbeitern des Auserwählten würde ich Stellenbosch zur Kontaktaufnahme wählen. Sind es nicht gerade Semesterferien, dann findet man dort viele Studenten, mit Freude am Leben und Ideen in allen Lebenslagen.

Vor einiger Zeit besuchte uns Steffie. Meine bessere Hälfte hatte die junge Frau im Flieger nach CT kennen gelernt. Es ging bei Steffie um eine medizinische Weiterbildung. Sie kam mit gerade gewonnenen Freunden aus Holland, USA und Österreich vorbei. Später waren wir zusammen mit einer weiteren Freundin von Ihr, aus Osteuropa, im Kapstädter Stadion bei dem Konzert von U2.

Man konnte sehr einfach beobachten, wie einfach eine Kontaktaufnahme möglich ist, wenn man offen auf die Menschen zugeht.

Meist genügt eine Ansprechperson, die zu weiteren Menschen führt und man automatisch mit den Leuten einen engeren Kontakt pflegt, die den eigenen Vorstellungen davon nahe kommen.

So ein Art eingespielter "Deutscher Verein" mit den üblichen Geschichten im Umfeld wäre der falsche Weg.
Jan-Peter

--
Zitat aus dem Buch "DON'T PANIC!": Developed countries are, simply put, boring. I'd never live in a country where there is more chance of you killing yourself than someone else killing you. Jonathan Hoch, Johannesburg

deutschsprachige community Strand

Battli @, Somerset West / RSA, Sonntag, 13. November 2011, 12:35 (vor 2350 Tagen) @ Jan-Peter

Hi Folks!
Ich darf berichten, dass man gar in SW "den Deutschen" aus dem Wege gehen kann... Da ich jedoch immer wieder Kontakte auch da pflege (als Schweizer!}, weiss ich, dass der "Deutschsprachige Verein" totgejammert ist und auch nicht mehr existiert.
Man kann auch in einem Irish Pub das Bier geniessen (Arksey Villafe Pub), oder im Shickimicki-Lokal Drinks schluerfen (Jennaviva). Tatsache ist jedoch, dass auch da mitunter Leute verkehren, die des Deutschen maechtig sind.
In Strand fallen mir gerade das "Seafahrer" ein, da sind regelmaessig eine Gruppe Deutsche anzutreffen, die sich billig besaufen wollen, tiefes Niveau.
Das "Wild Boar" in Van der Stel ist tot oder steht vor der Schliessung.
Da ist noch "Der Eimer" in Sir Lowry's Pass Village (am Dorfeingang von SW her rechter Hand}, deutscher gehts nimmer. Im Oude Huis-Center soll im Dezember ein deutscher Biergarten eroeffnet werden.
Soweit das "Wichtigste". Ueber weitere Details bin ich nicht orientiert.
Man kann es meiden oder nutzen.
Cheers
Battli

--
Cheers
Battli

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